Psyche &

Gesundheit

The 'BlueWaleChallenge'

Die ‚Blue Whale Challenge‘ ist ein Internetphänomen, das
Ende 2016 in Russland bekannt wurde. Mitte 2017 wurde es auch im europäischem
Raum bekannt. Den Teilnehmer*innen der Challenge werden an 50 Tagen jeweils
eine Aufgabe auferlegt. Nach den 50 Tagen soll der Suizid der Teilnehmenden als
Aufgabe anstehen.

 

Bild von BalashMirzabey auf Freepik

Die Challange bekam auf Plattformen wie Instagram/Tiktok und
Facebook erneut viel Aufmerksamkeit im Sommer 2020. Die Journalistin Galina
Mursalijewa berichtete als erstes über das Internetphänomen in ihrer russischen
Zeitung. Ihre Recherche ergab, dass das Spiel über viele soziale Medien bereits
gespielt werden soll. Verschiedenen Gruppen namens ‚Death Groups‘ sollen
Spieler*innen anziehen, die sich dabei letztendlich nur mit Tat und Suizid
beschäftigen. Die russische Journalistin beschrieb in einem ihrer Artikel, dass
die sogenannte Gruppe ‚F57‘ in einem sozialen Netzwerk aktiv war und dort
ungefähr 3 Jugendliche in den Selbstmord getrieben haben soll. Jugendliche
sollen sich während des Spiels auf der Haut einen Blauwahl einritzen, der als
Erkennungsmerkmal dient. Die Teilnehmer*innen müssen die Anweisungen von einem so
genannten ‚Administrator‘ befolgen, die 50 Tage lang gilt. Die Anweisungen
beginnen erst harmlos, bis sie sich zu selbstverletzenden Handlungen steigern.
Am Ende der Challange steht der Tot. Sobald man aus der Challange aussteigt,
sollen die Teilnehmer*innen selbst, oder ihre Familien, bedroht werden

[Anmerkung der
Redaktion: Die s. g. ‚Blue Whale Challenge‘ wurde in vielfachen Fällen
nachgeahmt. Es ist nicht zweifelsfrei belegt, ob sie tatsächlich ursprünglich
für den Suizid von Kindern und Jugendlichen verantwortlich war.

Wenn du selbst von
Selbstverletzung oder Selbstmordgedanken betroffen bist, sprich bitte mit einer
erwachsenen Vertrauensperson und/oder wende dich an Beratungsstellen, wie bspw.
das Frankfurter Kinder- und Jugendschutztelefon unter der Telefonnummer: 0800
20 10 111].

Textquellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Blue_Whale_Challenge

Leistungsdruck:
Der Fall Robert Enke

Mit Leistungsdruck werden wir oft konfrontiert z. B. in der Schule, wenn man das Gefühl hat ständig gute Noten haben zu müssen. Aber Leistungsdruck gibt es nicht nur in der Schule sondern auch im Job oder in dem Sport, den man macht.

Was ist überhaupt Leitungsdruck?

 

Leistungsdruck ist ein Zustand, in dem man den starken Druck fühlt gute Leistungen zu erbringen. Wie schon erwähnt gibt es verschiedene Ursache wie die Schule, den Job oder die Sportart, die man macht.

Leistungsdruck hatte auch der 32jähriger Torwart Robert Enke, der sich wegen Depressionen durch Leistungsdruck das Leben nahm. Robert Enke war professioneller Fußballtorhüter und stand unter schwerem Leistungsdruck. Als Profisportler strebt man oft nach Erfolg und will sich ständig beweisen. Der Druck immer gute Leistungen zu erbringen kann so belastend werden, dass es zu psychischen Problemen führen kann. Und das tat der Leistungsdruck auch bei Robert Enke. Er entwickelte so starke Depressionen, dass er sich das Leben nahm. Vor seinen Tod schrieb er auch einen Abschiedsbrief. In diesem Brief schrieb er, dass er nicht mit diesem Leistungsdruck umgehen konnte. Aber was kann man tun um so einen Leistungsdruck zu umgehen? Gibt es überhaupt eine Lösung? Ich recherchierte und bekam diese antworten: Setze dir realistische Ziele; Spreche mit jemanden über deine Probleme und Ängste; Akzeptiere das du nicht Perfekt bist!

Leistungsdruck kann auch zu schweren Nachfolgen führen, z. B. dass man sich ständig kratzen muss oder das man Aktivitäten die einem eigentlich Spaß machen vernachlässigt oder wie in dem Fall von Robert Enke starke Depressionen entwickelt. Manche entwickeln auch Essstörungen, weil sie ein bestimmtes Schönheitsideal verfolgen. Auch das soziale Umfeld wird kleiner, da man Freundschaften nicht mehr pflegt, weil man sich nur auf eine Sache konzentriert um die perfekten Leistungen zu erbringen

Meiner Meinung nach ist Leistungsdruck sehr schlimm und ich finde es sollten auch Lehrer*innen versuchen uns nicht das Gefühl zu geben, immer gut sein zu müssen, sondern stattdessen auch zu versuchen, uns zu helfen.

Lisha

Jugendhilfe_CvW

Der Instagram-Account der Jugendhilfe

Wer dieser Tage die Jugendhilfe betritt, läuft Gefahr, direkt nach seinem Handy greifen zu müssen.

Leidenschaftlich und voller Engagement wirbt Frau Kipper für den Jugendhilfe Account auf Instagram – und das aus gutem Grund!

Neuigkeiten zu unserer Arbeit, Berichte aus unseren Projekten und natürlich haufenweise Bilder und Zusatzmaterial, all das könnt ihr hier auf Instagram finden. Wir von der Weekly-Redaktion wünschen dem Account viel Glück und natürlich haufenweise Follower!

mme.